Fotos Ligusterschwärmer (Sphinx ligustri)
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Verbreitung:
Das Hauptverbreitungsgebiet des Ligusterschwärmer ist der gesamte europäische Kontinent, einschließlich der britischen Inseln und Südskandinavien. Gegen Osten hin gibt es vereinzelte Populationen im zentralasiatischen Raum. Auch im Norden Japans konnte eine kleine Population nachgewiesen werden. 
Flugzeit:
In Mittel-, und Nordeuropa bildet die Art lediglich eine Generation aus, die von  Anfang Mai bis Juli fliegt, südlich der Alpen jedoch auch eine Zweite von Mai bis Mitte August.
Futterpflanzen der Raupen:
Die Raupen von S. ligustri leben polyphag, vor allem aber an Liguster (Ligustrum vulgare),  Flieder (Syringa vulgaris), Esche (Fraxinus excelsior),  und in letzter Zeit auch immer häufiger an Spierstrauch (Syringa billardi).
Überwinterung/Verpuppung:
Die Überwinterung findet bei dieser Art im Puppenstadium statt. Die Raupen graben sich dazu eine bis zu 20cm tief liegende eiförmige Erdhöhle, die locker ausgesponnen wird.
Besonderheiten:
Sphinx ligustri zählt zu den Kulturfolgern, und hat zumindest in der Vergangenheit stark von menschlichen Siedlungen, in denen auch die Haupt-Futterpflanze der Raupen, der Liguster, sehr häufig vertreten sind, profitiert. Auffällig ist, dass die Raupen in letzter Zeit zunehmend an Spierstrauch (Syringa billardi) fressen, obwohl diese Pflanze nicht wie die anderen Nahrungspflanzen zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae), sondern zu den Rosengewächsen (Rosaceae spec.) gehört.
Tipps zum Anlocken und zur Beobachtung:
Ligusterschwärmer gehen gerne ans Licht, und umfliegen nachts oft Laternen im Siedlungsbereich. Auf Grund ihrer Größe werden sie von Laien aber manchmal mit Fledermäusen verwechselt. In Parks und außerhalb von Siedlungsgebieten, vor allem an feuchten Wald-, und Wegrändern kommen die Tiere dort wo die Bestände noch in Ordnung sind, auch in größerer Zahl ans Leuchttuch! Sucht man nach den Präimaginalstadien hat man am ehesten Erfolg wenn man zwischen Juni und September nach den Kotballen der Tiere Ausschau hält. Diese liegen, vor allem in Siedlungsbereich sehr auffällig auf den Bürgersteigen unter „bewohnten“ Ligusterhecken!  Die Raupen selbst sind durch ihre Färbung zwar gut getarnt, lassen sich so jedoch leicht aufspüren.
 
..Bilder
 
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Fotoalbum: Falter zum Album   Fotoalbum: Eier zum Album   Fotoalbum: Raupen zum Album
 
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Fotoalbum: Puppen zum Album   Fotoalbum: Präparate zum Album      
 
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